Geschichte

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1933 von Emil Vetter, der sich in seinem Heimatort Ewattingen mit einem Geschäft für Elektroinstallation selbständig machte. Er erweiterte in den folgenden Jahren sein Geschäft und stellte weitere drei Mitarbeiter ein. Unter anderem betreute er die Ortsnetze von Ewattingen und den umliegenden Gemeinden.

Die Badenwerk AG, mit der Emil Vetter eng zusammenarbeitete, erwirkte bis auf eine kurze Zeitspanne, in denen er eingezogen war, seine Befreiung vom Kriegsdienst. Der Betrieb Vetter setzte die vom Krieg zerstörte Leitungen wieder instand.

Im Jahre 1945 kam es wieder zur verstärkten Zusammenarbeit mit der Badenwerk AG, bei der Emil Vetter die Kontrolle der Leitungen auf ihre Verwendbarkeit vorzunehmen hatte, denn viele waren durch den Krieg in Mitleidenschaft gezogen worden. Ihm war es durch eine Sondergenehmigung auch gestattet, ein Motorrad zu benutzen, ein Privileg, das damals nur wenigen zukam.

In dieser Zeit verkauften immer mehr Gemeinden ihre Ortsnetze an die Badenwerk AG, und es gab für den Betrieb Vetter stets neue Aufträge, zu denen auch Elektro-Installationen in Häusern und Betrieben kamen. So konnten noch mehrere Mitarbeiter eingestellt werden.

Im Mai 1966 übergab Emil Vetter den Betrieb seinem Sohn Wolfgang, der ihn zunächst in der bisherigen Größe weiterführte. In den Jahren 1968-1969 wuchs der Betrieb auf 40 Mitarbeiter an. Nun platzte die Firma aus allen Nähten und Wolfgang Vetter entschloß sich, ein neues Betriebsgebäude zu bauen. In Ewattingen gab es aber dann Schwierigkeiten mit dem Baugelände, Nach einem guten Angebot der Stadt Hüfingen entschloß sich Wolfgang, in Hüfingen zu bauen. Es wurde ein Bürogebäude mit Sozialräumen, Werkstatt und Lagerhalle erstellt. Im Januar 1974 übersiedelte die Firma nach Hüfingen, in das damals so genannte Gebiet »Mühlöschle«.

Das Unternehmen hat sich voll auf den Freileitungs- und Kabelbau spezialisiert, wo durchschnittlich 40 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Auftraggeber sind die verschiedenen EVU, wie die Badenwerk AG, Kraftwerk Laufenburg, Elektrizitätswerk des Kanton Schaffhausen, dann die Stadtwerke Freiburg, sowie die Deutsche Bundespost. Verschiedene Stadt- und Gemeindeverwaltungen zählen zur Stammkundschaft. Für die Auftraggeber werden Ortsnetze umgebaut, Niederspannungsleitungen, Mittelspannungsleitungen mit Gitter-, Beton-, Stahlrohr- und Holzmasten erstellt.

Im Kabelbau werden Mittelspannungskabel verlegt mit Montagen der Muffen und Endverschlüsse. Weiter werden Niederspannungskabel mit allen erforderlichen elektrischen Montagen verlegt. Erdarbeiten werden mit der geamten Oberflächenwiederherstellung, sowie mit erforderlichen Sprengarbeiten ausgeführt. Es werden Mast-, Kompakt- und Innenraum-Stationen, sowie Straßen- und Sportanlagen-Beleuchtungen erstellt.

Auf der Elektroinstallation werden, wo drei Mitarbeiter und drei Auszubildende beschäftigt sind, Installationen in Industrieanlagen, Gewerbe- und Wohnhäuser ausgeführt. Das Unternehmen verfügt über einen großen, immer auf den neusten Stand befindlichen Geräte-, Maschinen- und Fuhrpark. In den Jahren 1985/86 wurde neben dem Betrieb in der Seemühle, eine Halle für Geräte, Fahrzeuge und Maschinen gebaut. Und wenn man unterwegs ist, begegnet einem sicher ein rotes Fahrzeug der Firma Vetter. Die Auftragslage ist gut und für die Stadt Hüfingen ist die Firma Vetter eine gute Gewerbesteuer-Zahlerin. Aufträge werden im ganzen süddeutschen Raum ausgeführt.

Im Oktober 1983 feierte die Firma zwei Tage lang ihr 50-jähriges Bestehen. Bei diesem Fest waren Gäste aus Politik, von Behörden und Handel und viel Kundschaft anwesend. Unter ihnen der Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Hansjörg Häfele. Seniorchef Emil Vetter verstarb im Dezember 1985 im Alter von 84 Jahren.

Seit 1984 ist der Sohn von Wolfgang Vetter, Georg im Betrieb tätig. Er machte 1984-1988 seine Lehre zum Elektroinstallateur in der Firma Vetter. Nach dem Grundwehrdienst in der Ludwig-Erhard-Kaserne in Neuhausen o.E. war er wieder von 1990-1992 in der Firma Vetter als Elektroinstallateur beschäftigt. 1993 absolvierte er die Meisterprüfung im Elektroinstallationshandwerk (Handwerkskammer Freiburg). 1994 erwarb er die Fachhochschulreife an der Hans-Kraut-Gewerbeschule in Villingen. Anschließend machte er ein Studium an der Fachhochschule in Konstanz zum Elektronik Dipl.-Ing. (FH). Seit 1995 ist Georg wieder bei der Firma Vetter beschäftigt, wo er mit seinem Vater zusammen den Betrieb leitet.

Im Januar 2004 übergab Wolfgang Vetter den Betrieb an seinen Sohn Georg. Georg hat die Firma mit allen Gebäuden, Ausrüstungen und Verpflichtungen übernommen.

Seniorchef Wolfgang Vetter verstarb im Januar 2009 im Alter von 73 Jahren.

2012 Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Bürogebäude und der Halle.

2012 kompletter Umbau des Bürogebäudes

Zur Zeit sind 70 Mitarbeiter beschäftigt die in den Bereichen Freileitungs- und Kabelbau tätig sind. Die Auftraggeber sind EnergieDienst, EnBW, badenova Freiburg, Deutsche Telekom, SVS/ZVB Villingen Schwenningen sowie verschiedene Stadt- und Gemeindeverwaltungen.